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Klimaplatten – Innendämmung gegen Schimmel und Feuchtigkeit

Klimaplatten aus Calciumsilikat verbinden Innendämmung mit aktiver Feuchteregulierung. Sie nehmen überschüssige Luftfeuchtigkeit auf, geben sie bei Bedarf wieder ab und verhindern durch ihren hohen pH-Wert Schimmelbildung – ohne chemische Zusätze.

Besonders nach einer Kellerabdichtung oder bei Wärmebrücken in Wohnräumen schaffen Klimaplatten die Voraussetzung für ein dauerhaft trockenes und gesundes Raumklima. Wir übernehmen Beratung, Untergrundvorbereitung und fachgerechte Montage – im Rhein-Main-Gebiet.

Klimaplatten-Montage im Rhein-Main-Gebiet (u.a. Mainz, Offenbach, Frankfurt und Darmstadt)

Schimmel an Außenwänden, kalte Raumecken oder feuchte Kellerwände nach der Sanierung? Wir prüfen, ob Klimaplatten für Ihre Situation die richtige Lösung sind, und beraten Sie zu Aufbau und Kosten.

Was sind Klimaplatten?

Klimaplatten bestehen aus Calciumsilikat – einem mineralischen, porösen Material mit hoher Kapillaraktivität. Die Platten werden direkt auf die Wand geklebt und können anschließend gestrichen oder verputzt werden.

So funktioniert das Prinzip:

Calciumsilikat hat eine offenporige Struktur mit großer innerer Oberfläche. Diese Struktur ermöglicht es der Platte, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen und zwischenzuspeichern. Sinkt die Luftfeuchtigkeit wieder, gibt die Platte das Wasser kontrolliert ab. So wird verhindert, dass sich Kondenswasser an der Wandoberfläche bildet – die Hauptursache für Schimmel an Außenwänden.

Gleichzeitig wirkt die Platte wärmedämmend: Die Oberflächentemperatur der Wand steigt, der Taupunkt verschiebt sich, Kondensation wird zusätzlich erschwert.

Der hohe pH-Wert (alkalisch, ca. pH 10) des Materials entzieht Schimmelpilzen die Lebensgrundlage – ganz ohne biozide Zusätze.

Klimaplatten Corrtec

Wann sind Klimaplatten sinnvoll?

Klimaplatten sind keine Abdichtung und ersetzen keine Ursachenbeseitigung bei eindringender Feuchtigkeit. Sie sind die richtige Wahl, wenn die Feuchtigkeitsquelle Kondensation ist – also Tauwasser, das sich an kalten Wandoberflächen bildet.

Typische Einsatzbereiche:

  • Außenwände in Altbauten – oft schlecht gedämmt, mit niedrigen Oberflächentemperaturen
  • Fensterlaibungen – geometrische Wärmebrücken, an denen sich Kondenswasser sammelt
  • Raumecken an Außenwänden – klassische Schimmelstellen durch zweidimensionale Wärmebrücke
  • Heizkörpernischen – reduzierte Wandstärke, oft kalt
  • Kellerräume nach Abdichtung – wenn das Mauerwerk trocken ist, aber das Raumklima noch reguliert werden muss
  • Dachgeschoss-Ausbau – bei Wärmebrücken im Anschlussbereich

Nicht geeignet bei:

  • Aktiv eindringender Feuchtigkeit (defekte Abdichtung, aufsteigende Feuchte)
  • Leckagen oder Wasserschäden
  • Stark durchfeuchtetem Mauerwerk ohne vorherige Sanierung

In diesen Fällen muss zuerst die Ursache beseitigt werden – etwa durch eine Innenabdichtung oder Horizontalsperre.

Eigenschaften von Klimaplatten

Eigenschaft Wert / Beschreibung
Material Calciumsilikat (mineralisch)
Rohdichte ca. 200–300 kg/m³
Wärmeleitfähigkeit ca. 0,06–0,07 W/(m·K)
pH-Wert ca. 10 (alkalisch, schimmelhemmend)
Brandklasse A1 (nicht brennbar)
Diffusionsverhalten Hoch diffusionsoffen (µ ≈ 3–6)
Plattendicke 25 mm, 50 mm oder mehr
Oberfläche Direkt überstreich- oder verputzbar

Die hohe Diffusionsoffenheit ist entscheidend: Anders als bei dampfdichten Dämmsystemen kann Feuchtigkeit durch die Platte hindurch – es entsteht keine Sperrschicht, hinter der sich Wasser sammeln könnte.

Montage – Wie werden Klimaplatten verarbeitet?

1. Untergrundprüfung

Vor der Montage wird der Untergrund geprüft. Er muss tragfähig, sauber und frei von losen Schichten sein. Vorhandener Schimmelbefall wird fachgerecht entfernt und die Fläche desinfiziert.

2. Vollflächige Verklebung

Klimaplatten werden im sogenannten Buttering-Floating-Verfahren verklebt: Der Kleber wird sowohl auf die Wand als auch auf die Plattenrückseite aufgetragen. So entsteht eine vollflächige Verbindung ohne Hohlräume – wichtig für die Funktion und Stabilität.

3. Zuschnitt und Anpassung

Die Platten lassen sich mit Standardwerkzeug sägen und an Fensterlaibungen, Ecken und Durchdringungen anpassen. Für Laibungen gibt es spezielle Keilplatten.

4. Oberflächenfinish

Nach der Montage wird die Oberfläche mit einem Armierungsgewebe gespachtelt und anschließend mit einer diffusionsoffenen, mineralischen Farbe gestrichen. So bleibt die Funktionalität erhalten.

Klimaplatten Schritt für Schritt

Mögliche Qualitätsstufen bei der Montage von Klimaplatten

Merkmal Q1 – Grundverspachtelt Q2 – Standard Q3 – Fein Q4 – Premium
Status Technisch geschlossen, optisch nicht sauber Solide, bei Streiflicht Struktur sichtbar Deutlich glatter, für hochwertige Beschichtungen Maximale Ebenheit, Showroom-Qualität
Ausführung Fugen/Schrauben gespachtelt, Grate sichtbar Sauber gespachtelt, nicht vollflächig geglättet Fein nachgespachtelt, Übergänge nahezu unsichtbar Vollflächige Spachtelung über gesamte Fläche
Malerfertig Nein Ja (Standard) Ja (gehoben) Ja (Premium)
Tapezierfähig Nein Eingeschränkt
(nur Raufaser/dicke Tapeten)
Ja
(auch Vliestapeten)
Ja (Premium)
(alle Wandbeläge)
Streiflicht­tauglich Nein Nein Ja Optimal
Typischer Einsatz Hinter Fliesen, Nebenräume ohne Optikanspruch Standard-Wohnräume, normale Wandfarbe Hochwertige Wohnräume, gehobene Malerarbeiten Architekturflächen, Designwände, Fensterfronten

Klimaplatten im Keller – nach der Abdichtung

Nach einer Innenabdichtung ist das Mauerwerk vor eindringender Feuchtigkeit geschützt – aber das Raumklima im Keller bleibt oft problematisch. Kalte Wände, hohe Luftfeuchtigkeit und mangelnde Belüftung führen weiterhin zu Kondensation.

Klimaplatten schaffen hier den Übergang vom sanierten Keller zum nutzbaren Wohnraum:

  • Die Oberflächentemperatur der Wand steigt
  • Kondensation wird verhindert
  • Restfeuchte im Mauerwerk kann weiter austrocknen (diffusionsoffen)
  • Das Raumklima wird spürbar angenehmer

Für Kellerräume, die als Wohn-, Arbeits- oder Hobbyraum genutzt werden sollen, ist die Kombination aus Abdichtung und Klimaplatte oft die sinnvollste Lösung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Klimaplatten

Nein. Klimaplatten regulieren Luftfeuchtigkeit und verhindern Kondensation – sie stoppen aber kein eindringendes Wasser. Bei aktiver Feuchtigkeit von außen muss zuerst die Ursache beseitigt werden.

Für die meisten Anwendungen reichen 25–50 mm. Bei starken Wärmebrücken oder wenn ein höherer Dämmwert gewünscht ist, können dickere Platten sinnvoll sein.

Nein, Klimaplatten sollten ausschließlich durch eine Fachfirma verarbeitet werden. Schon kleine Montagefehler (z. B. nicht vollflächige Verklebung) können zu Hohlstellen, Rissen und Kondensatbildung hinter der Platte führen. Auch Anschlüsse und Detailpunkte (Dichtbänder, Laibungen, Übergänge) müssen systemgerecht ausgeführt werden, um Folgeschäden und Funktionsverlust zu vermeiden.

Bei fachgerechter Montage und Nutzung sind Klimaplatten dauerhaft funktionstüchtig. Das Material altert nicht und verliert seine Eigenschaften nicht.

Die Kosten hängen von Plattendicke, Fläche und Aufwand für Untergrundvorbereitung ab. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot nach Vor-Ort-Besichtigung.

Corrtec: Ihr Experte für Klimaplatten

Als Fachbetrieb für Abdichtungstechnik kennen wir die typischen Feuchtigkeitsprobleme in Kellern und Wohnräumen. Wir wissen, wann Klimaplatten die richtige Lösung sind – und wann zuerst andere Maßnahmen notwendig sind. Ihre Wände werden nach der Montage der Klimaplatten einwandfrei wiederhergestellt.

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