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Vertikalsperre - Bauteiltrennung zum dauerhaften Schutz sanierter Bereiche

Die Vertikalsperre von Corrtec ist eine gezielte bautechnische Maßnahme, um sanierte Wand- und Bauteilbereiche dauerhaft vor erneutem Feuchtigkeitseintrag zu schützen. Anders als eine klassische Flächenabdichtung unterbricht die Vertikalsperre gezielt den Feuchtetransport zwischen benachbarten Bauteilen – sie trennt, was getrennt bleiben muss.

Durch den Einbau einer vertikalen Trennsperre werden feuchtebelastete und sanierte Bauteile konstruktiv voneinander getrennt – innen wie außen. Das Ergebnis: Ihre Sanierung bleibt dauerhaft wirksam, kapillare Feuchtewege werden zuverlässig unterbrochen.

Vertikalsperre in Frankfurt, Darmstadt, Mainz und Umgebung

Eine Sanierung ist nur so gut wie ihre Trennstellen. Die Vertikalsperre verhindert, dass Feuchtigkeit aus unsanierten Bauteilen in Ihre Investition wandert – dauerhaft und fachgerecht ausgeführt.

Was ist eine Vertikalsperre?

Eine Vertikalsperre ist keine klassische Flächenabdichtung gegen Wasser von außen, sondern eine gezielt eingesetzte Sperre, die den Feuchtefluss innerhalb des Bauwerks unterbricht. Sie wird entweder durch Injektion oder durch eine Bauteiltrennung mit anschließender Ausgießung von Wassersperrdichtmasse hergestellt.

Die Vertikalsperre verhindert, dass:

  • Feuchtigkeit aus angrenzenden Bauteilen in sanierte Bereiche eindringt
  • Restfeuchte aus nicht sanierten Wandabschnitten weitergeleitet wird
  • Kapillar wandernde Nässe in bereits instandgesetzte Bereiche zurückzieht
  • Seitliches Eindringen von Wasser in Kellerräumen fortschreitet

Darüber hinaus eignet sich die Vertikalsperre zur gezielten Eingrenzung von Feuchtigkeit, um deren Ausbreitung in andere Räume zu verhindern. Auch bei der abschnittsweisen Sanierung einzelner Bauabschnitte kommt sie zum Einsatz. Damit stellt die Vertikalsperre sicher, dass eine Sanierung langfristig wirksam bleibt.

Vertikalsperre Corrtec

Funktionsprinzip der Vertikalsperre

Die Vertikalsperre basiert auf dem Prinzip der konstruktiven Bauteiltrennung. Während eine Horizontalsperre den kapillaren Feuchteaufstieg von unten nach oben unterbindet, blockiert die Vertikalsperre den seitlichen Feuchtetransport – eine oft unterschätzte Schadensursache bei Teilsanierungen.

Kapillarer Feuchtetransport

Feuchtigkeit bewegt sich in mineralischen Baustoffen nicht nur durch Schwerkraft, sondern auch durch Kapillarkräfte. Diese können Wasser entgegen der Schwerkraft und seitlich durch das Mauerwerk transportieren. Bei Bestandsgebäuden führt dies häufig dazu, dass Feuchtigkeit aus unsanierten Bereichen in frisch sanierte Wandabschnitte einwandert – trotz korrekt ausgeführter Sanierungsmaßnahmen.

Unterbrechung der Kapillarwege

Die Vertikalsperre unterbricht diese Kapillarwege durch das Einbringen einer wasserundurchlässigen Sperrschicht in vertikaler Ausrichtung. Je nach Einbausituation erfolgt dies durch:

  • Injektionsverfahren: Einpressen von Injektionsmitteln in vorgebohrte Löcher
  • Mauersägeverfahren: Durchtrennung des Mauerwerks mit anschließender Abdichtung
  • Schleifverfahren: Freilegung einer Fuge mit nachträglicher Abdichtung

Einsatzbereiche der Vertikalsperre

Die Ausführung erfolgt objektabhängig innen, außen oder kombiniert, stets mit dem Fokus auf die funktionale Trennung der Bauteile.

Typische Anwendungsfälle

  • Übergänge zwischen sanierten und unsanierten Wandbereichen
  • Abschnittssanierungen in Bestandsgebäuden
  • Materialwechsel im Mauerwerk
  • Anschlussbereiche von An- und Umbauten
  • Trennung feuchtebelasteter Zonen von trockengelegten Bereichen

Die Ausführung erfolgt objektabhängig innen, außen oder kombiniert, stets mit dem Fokus auf die funktionale Trennung der Bauteile.

Innen- und Außenanwendung – funktional identisch

Unabhängig davon, ob die Vertikalsperre innen oder außen eingebaut wird, bleibt das Funktionsprinzip identisch:

  • gezielte Herstellung einer vertikalen Sperrlinie
  • Unterbindung kapillarer Feuchteweiterleitung
  • Schutz des sanierten Bereichs vor Rückfeuchtung

Die Auswahl der Einbaulage erfolgt ausschließlich nach bautechnischer Notwendigkeit, nicht nach Standardlösung.

Vertikalsperre vs. andere Abdichtungsmaßnahmen – Der Vergleich

Um die richtige Sanierungsmaßnahme zu wählen, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Abdichtungssystemen zu verstehen:

Merkmal Vertikalsperre Horizontalsperre Flächenabdichtung
Funktion Seitliche Bauteiltrennung Kapillarsperre von unten Schutz gegen Wasser von außen
Einbaurichtung Vertikal Horizontal Flächig (Wand/Boden)
Haupteinsatzgebiet Sanierungsgrenzen, Bauteilanschlüsse Aufsteigende Feuchte Erdberührte Bauteile
Verfahren Injektion, Mauersäge, Schleifen Injektion, Mauersäge, Rammen FLK, Bitumen, KMB
Kapillarsperre Seitlich Von unten Nein (flächig)
Bei Teilsanierung Unverzichtbar Ergänzend Situationsabhängig
Lebensdauer 30+ Jahre 30+ Jahre 25-30 Jahre
Typische Kombination Mit Horizontalsperre Mit Vertikalsperre Standalone oder kombiniert

Warum ist eine Vertikalsperre entscheidend?

Ohne bauteiltrennende Maßnahmen kann Feuchtigkeit trotz erfolgter Sanierung:

  • Seitlich in neue Putzflächen einziehen
  • Über angrenzendes Mauerwerk weitergeleitet werden
  • Erneut Schäden an frisch sanierten Oberflächen verursachen
  • Schimmelbildung in vermeintlich trockenen Räumen auslösen
  • Die Sanierungsinvestition zunichtemachen

Die Vertikalsperre sorgt dafür, dass:

  • Sanierungsgrenzen auch technisch wirksam sind
  • Keine Feuchtebrücken bestehen bleiben
  • Der Sanierungserfolg dauerhaft gesichert wird
  • Gewährleistungsansprüche abgesichert sind

Sanierung dauerhaft absichern

Ohne Bauteiltrennung wandert Feuchtigkeit zurück in sanierte Bereiche. Wir zeigen Ihnen, wo eine Vertikalsperre Ihre Investition schützt.

Wann ist eine Vertikalsperre notwendig? – Warnsignale erkennen

Folgende Anzeichen deuten auf die Notwendigkeit einer Vertikalsperre hin:

Typische Schadenbilder

  • Feuchteflecken an Wandabschnitten, die an unsanierte Bereiche grenzen
  • Wiederkehrende Feuchteschäden nach erfolgter Sanierung
  • Salzausblühungen an Bauteilanschlüssen
  • Abplatzende Putzschichten im Grenzbereich sanierter Flächen
  • Unterschiedliche Feuchteniveaus in benachbarten Räumen
  • Schimmelbildung trotz funktionierender Horizontalsperre

Bautechnische Situationen

  • Geplante Teilsanierung eines Gebäudeabschnitts
  • Anbau oder Erweiterung an bestehendes Mauerwerk
  • Unterschiedliche Baujahre angrenzender Gebäudeteile
  • Materialwechsel im Mauerwerk (Ziegel, Beton, Naturstein)

Der Ablauf bei Corrtec – Schritt für Schritt

1. Analyse der Feuchtewege und Bauteilanschlüsse

Unsere Experten untersuchen den Feuchtigkeitsverlauf im Mauerwerk. Mit der CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) ermitteln wir die exakten Feuchtigkeitswerte und identifizieren die Hauptfeuchtequellen und -wege.

2. Definition der erforderlichen Trennbereiche

Basierend auf der Analyse legen wir fest, wo genau die Vertikalsperre eingebaut werden muss. Dabei berücksichtigen wir das Sanierungskonzept, angrenzende Maßnahmen und die bauliche Situation.

3. Auswahl des optimalen Verfahrens

Je nach Mauerwerksart, Wandstärke und örtlichen Gegebenheiten wählen wir das geeignete Einbauverfahren – Injektion, Mauersäge oder Schleifverfahren.

4. Planung der Vertikalsperre (innen, außen oder kombiniert)

Die Einbaulage wird nach bautechnischer Notwendigkeit festgelegt. Bei komplexen Situationen kombinieren wir Innen- und Außenausführung für maximale Wirksamkeit.

5. Fachgerechter Einbau

Die Vertikalsperre wird nach WTA-Merkblättern und Herstellervorgaben ausgeführt. Bei Injektionsverfahren werden die Bohrlöcher im definierten Raster gesetzt und das Injektionsmittel drucklos oder mit geringem Druck eingebracht.

6. Qualitätskontrolle und Dokumentation

Jeder Arbeitsschritt wird dokumentiert. Sie erhalten einen vollständigen Nachweis der ausgeführten Maßnahme inklusive Fotodokumentation.

7. Übergabe und Pflegehinweise

Bei der Übergabe erhalten Sie alle relevanten Unterlagen und werden über eventuell erforderliche Folgearbeiten informiert.

Vertikalsperre Schritt für Schritt

Materialien und Verfahren

Injektionsverfahren

Beim Injektionsverfahren werden Bohrlöcher in definiertem Abstand und Neigungswinkel gesetzt. Anschließend wird das Injektionsmittel eingebracht, das im Mauerwerk aushärtet und eine dauerhafte Sperrschicht bildet.

Dafür nutzen wir eine hochwertige und bewährte Injektionscreme. Dabei handelt es sich um ein silanbasiertes Produkt zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Sie wird typischerweise drucklos in Bohrlöcher injiziert.

Die von uns verwendete Creme ist wässrig, lösemittelfrei und sofort verarbeitungsfertig. Dank ihrer cremeartigen Konsistenz bleibt sie auch in porösem und hohlräumigem Mauerwerk dort, wo sie wirken soll – ohne unkontrolliert abzufließen. Ihre Wirksamkeit ist durch ein amtliches Prüfzeugnis nach WTA-Merkblatt 4-10 bestätigt.

Vertikalsperre: Kostenlose Beratung

Sie planen eine Kellersanierung, einen Anbau oder sanieren nur einen Teil Ihres Gebäudes? Ohne Bauteiltrennung wandert Feuchtigkeit aus unsanierten Bereichen in Ihre Investition zurück. Lassen Sie uns gemeinsam die richtige Lösung finden.

Technische Eigenschaften

  • Sperrwirkung: Reduzierung der kapillaren Wasseraufnahme auf < 5 % des Ausgangswertes
  • Eindringtiefe (Injektion): Je nach Mauerwerk und Material 10-20 cm beidseitig
  • Bohrlochrastger: In der Regel 10-15 cm Abstand
  • Aushärtezeit: Je nach Material 24-72 Stunden
  • Lebensdauer: Bei fachgerechter Ausführung 30+ Jahre
  • Diffusionsverhalten: Systemabhängig (sperrend oder diffusionsoffen)

Normen und Richtlinien

Corrtec arbeitet ausschließlich nach anerkannten Regeln der Technik:

  • WTA-Merkblatt 4-4: Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchtigkeit
  • WTA-Merkblatt 4-5: Nachträgliche mechanische Horizontalsperren
  • DIN 18533: Abdichtung von erdberührten Bauteilen
  • DIN 18195 (zurückgezogen, aber referenziert): Bauwerksabdichtung

Ihre Vorteile mit der Vertikalsperre von Corrtec

Nachhaltiger Schutz sanierter Bauteile

Die Vertikalsperre verhindert dauerhaft die Rückfeuchtung sanierter Bereiche und sichert Ihre Investition langfristig ab.

Technisch saubere Trennung

Feuchtebelastete und sanierte Bereiche werden konstruktiv voneinander getrennt – die Grundvoraussetzung für dauerhafte Trockenheit.

Vermeidung von Folgeschäden

Rückfeuchtung, Schimmelbildung und erneute Putzschäden werden zuverlässig verhindert.

Sinnvolle Ergänzung bei Teilsanierungen

Bei abschnittsweisen Sanierungen ist die Vertikalsperre oft die einzige Möglichkeit, den Sanierungserfolg abzusichern.

Werterhalt der Immobilie

Trockene Kellerräume und dauerhaft sanierte Wände steigern den Immobilienwert und verbessern das Raumklima.

Häufig gestellte Fragen zur Vertikalsperre

Nein, nicht im klassischen Sinne. Die Vertikalsperre dient der baulichen Trennung von Bauteilen, nicht der flächigen Abdichtung gegen Erdreich oder drückendes Wasser. Sie verhindert den kapillaren Feuchtetransport zwischen benachbarten Bauteilen.

Die Horizontalsperre unterbindet den kapillaren Feuchteaufstieg von unten nach oben (klassische „aufsteigende Feuchte“). Die Vertikalsperre blockiert den seitlichen Feuchtetransport zwischen verschiedenen Bauteilen oder Gebäudeabschnitten.

Ja, häufig ist die Kombination sogar erforderlich. Typische Kombinationen: Vertikalsperre + Horizontalsperre, Vertikalsperre + Innenabdichtung, Vertikalsperre + Sanierputz. Wir beraten Sie zur optimalen Kombination für Ihre Situation.

Nein. Gerade bei Teil- oder Abschnittssanierungen ist sie präventiv sinnvoll, um spätere Rückschäden zu vermeiden. Eine nachträgliche Installation ist deutlich aufwendiger als die direkte Einplanung bei der Sanierung.

Die Kosten hängen von Wandstärke, Länge der Sperre, gewähltem Verfahren und örtlichen Gegebenheiten ab. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot nach einer Vor-Ort-Besichtigung.

Beides ist möglich. Die Entscheidung erfolgt nach bautechnischen Kriterien: Zugänglichkeit, Mauerwerksart, Art der Feuchtebelastung und Gesamtsanierungskonzept. In manchen Fällen ist eine Kombination optimal.

Warum Corrtec für Ihre Vertikalsperre?

Eine Sanierung ist nur so gut wie ihre Trennstellen. Deshalb legen wir bei Corrtec besonderen Wert auf die korrekte Planung und Ausführung von Vertikalsperren – als integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Sanierungskonzepts.

Vertikalsperre Rhein-Main-Gebiet

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